80 Jahre Hessen. Dies wird 2026 in Hessen groß gefeiert. Für uns ein Grund einmal über die wichtigsten Ereignisse in der Geschichte unseres Landes nachzudenken. Von der ersten Erwähnung der Hessen im frühen 8. Jahrhundert, über die Konsolidierung des Landes im Mittealter, die Teilung in der frühen Neuzeit bis hin zum Groß Hessen Gesetz der Amerikaner von 1946. Die Kursteilnehmer haben die Möglichkeit Schwerpunkte selbst zu setzen.
Schon bei den Untersuchungen des Ersten Weltkrieges kam das Seminar zu dem Schluss, dass der Zweite Weltkrieg zum einen aus dem vorangegangenen entstanden ist, unterbrochen durch eine 20 Jahre währende Waffenruhe. Gleichzeitig aber unterscheiden sich die beiden Konflikte Grundsätzlich, Stichwort Vernichtungskrieg, und schufen Problemfelder, die bis heute noch nachwirken. Auch hier werden die Seminarteilnehmer mit der neuesten Forschung zu dem Thema vertraut gemacht.
Die Online-Reihe „Geteilte Geschichte, gemeinsame Zukunft. Deutsche Einheit im Gespräch“ wird vom Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und dem Bundesarbeitskreis Politische Grundbildung (BAK PGU) in Kooperation mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur durchgeführt. Die Reihe fragt nach den unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Dabei stehen auch die Folgen für Gegenwart und Zukunft im Fokus. In drei kompakten Online-Veranstaltungen bringen Expertinnen und Experten, Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Moderierende aus Zivilgesellschaft und Bildung unterschiedliche Blickwinkel zusammen: historische Einordnungen, persönliche Erinnerungen und aktuelle Debatten zur gesellschaftlichen und politischen Entwicklung seit 1990. Diese Veranstaltung behandelt Umbrüche, die allumfassend sind, die etwas mit uns machen. Unsere Gesprächsgäste haben solche Umbrüche erlebt. Für Nadja Klier, Tochter einer DDR-Bürgerrechtlerin, war die Überwachung durch die Stasi Alltag. Ihre plötzliche Ausbürgerung 1988 aus der DDR erlebte die Jugendliche als Schock und existentiellen Umbruch. Ingo Hasselbach geriet schon früh in Konflikt mit dem DDR-Regime. Zunächst war er Punk, radikalisierte sich dann im Gefängnis und wurde Anfang der 1990er-Jahre zu einem der führenden Neonazis Ostdeutschlands. Er schaffte den gefährlichen Ausstieg aus der Szene und gründete ein Aussteigernetzwerk. Das Gespräch mit den Gästen bleibt nicht in der Vergangenheit stehen: Aufklärung über die Diktatur in der DDR und die erlebten Umbruchserfahrungen sind heute wichtiger denn je. Und auch Rechtsextremismusprävention bleibt ein zentrales Thema.
Infotermin ca. 1 bis 2 Wochen vor Abreise in der vhs Homberg oder in Fritzlar vorgesehen. Rom, die Ewige Stadt, ist nicht nur ein Zentrum der Geschichte und Kultur, sondern auch eine Quelle der Demokratie, Diktatur oder Autokratie im Wechsel der Geschichte. Abhängig von den jeweiligen historischen Umständen, wandelte sich die politische Struktur erheblich. Was hat die Entwicklung der jeweiligen Systeme begünstigt? Was lässt sich auf die heutige Zeit übertragen oder vergleichen? Wir analysieren die jeweiligen politischen Systeme, untersuchen die historischen Umstände von der Antike bis in die Neuzeit und ziehen Parallelen in die heutige Zeit. 1. Tag: Anreise Bustransfer zum Flughafen Frankfurt (Zustieg in Homberg, Fritzlar und Schwalmstadt möglich) und Rom in das Hotel Domus Sessoriana Flug mit Lufthansa/ITA Airways ab/bis Frankfurt 2. Tag: Kolosseum, Forum Romanum, Palatin und Kapitol, Altare della Patria, Vittoriano Mussolini zurück über Via Cavour über Santa Maria Maggiore 3. Tag: Palazzo della Civiltà Italiana Regierungs- und Verwaltungsviertel, Basilika St. Peter und Paul, Garbatella: Arbeiterquartier, Faschismus, Linke Bewegung, Arbeiterbewegung, Städtebauliche Bedeutung, Cripta di Adriano, Bocca della Verita und jüdisches Viertel 4. Tag: Ausflug mit dem Bus - Albaner Berge zum Kloster Subiaco mit Führung, Villa Adriana (Hadriansvilla) 5. Tag: Petersdom (inkl. Aufstieg zur Kuppel), dt. Friedhof, Vatikanische Museen inkl. Sixtinische Kapelle, zurück über Engelsburg bis Engelsbrücke, Lateran, Museo Storico della Liberazione 6.Tag: Palazzo Quirinale (Präsidentensitz), Trevi Brunnen, Montecitorio (Abgeordentenkammer), Palazzo Chigi (Ministerpräsidentensitz), Pantheon, Palazzo Madama (Senat), Piazza Navona, Chiesa Nuova 7. Tag: Abreise Bustransfer zum Flughafen Rom und Frankfurt in den Schwalm-Eder-Kreis (Ausstieg in Schwalmstadt, Fritzlar und Homberg möglich) Flug mit Lufthansa/ITA Airways ab/bis Frankfurt Kosten im DZ: 1.295,- Euro (Anzahlung 375,- Euro bei Anmeldung) Einzelzimmerzuschlag: 350,- Euro (Anzahlung 475,- Euro bei Anmeldung) Inklusive Leistung: Flug mit Lufthansa/ITA Airways ab/bis Frankfurt Transfer Fritzlar – Flughafen – Fritzlar; Transfer Flughafen Rom – Hotel – Flughafen Rom Hotel Domus Sessoriana, 6 Übernachtungen inkl. Frühstück Wochenkarte U-Bahn Eintritt Kolosseum / Forum Romanum Busausflug Albaner Berge/Villa Adriana (Hadriansvilla) Vatikanische Museen Eintrittsgeld Petersdom für Kuppelaufstieg deutschsprachige Reiseleitung Nicht inklusive: City Tax (vor Ort im Hotel zu leisten) Reiserücktrittsversicherung (Wird empfohlen abzuschließen) Stornokosten: 20% bis 6 Wochen vor Abreise, danach tritt Staffel ein