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Liebscher, Erika
Um bewusst und professionell mit den Ihnen anvertrauten Kindern umgehen zu können, haben Sie in dieser Fortbildung die Gelegenheit Ihre Ziele, Werte und Vorstellungen in der Erziehung zu reflektieren. Wir schauen zurück in die eigene Kindheit, mit der Fragestellung, „ wie wurde ich erzogen?“. Wer war für mich in der Erziehung eine wichtige Bezugsperson? Welche Erfahrungen aus der eigenen Kindheit haben mein/ unser eigenes Erziehungsverhalten beeinflusst und geprägt? Welche eigenen Erfahrungen haben mich/ uns ermutigt und bestärkt einen anderen Weg in der Erziehung mit den eigenen Kindern oder den mir anvertrauten Tageskindern zu gehen? Welche Normen und gesellschaftlichen Werte spielen und spielten in der Erziehung damals und auch heute noch eine wichtige Rolle?
Stimmt meine Work-Live-Balance noch, bin ich im Gleichgewicht mit meiner Arbeit und meinem Privatleben?Eine ausgewogene Verteilung von Zeit, Energie und Aufmerksamkeit zwischen Arbeit und anderen Lebensbereichen hilft das Geleichgewicht zu finden oder wieder herzustellen. Haben Sie Lust sich Ihre „individuelle Balance“ anzuschauen und gegebenenfalls die Verteilung der verschiedenen Bereiche ausgewogener zu verändern?
Kinder befinden sich in ihren Kommunikationsmöglichkeiten, wie auch in anderen Bereichen, in einem Entwicklungsprozess, der durch Sprache, Emotionen und Verständnis von den Erwachsenen individuell gesehen, gefördert und unterstützt wird. Hierbei ist es erforderlich, sich auf eine altersentsprechende, kindgerechte und individuelle Ebene zu begeben. Gemeinsam wollen wir unsere Erfahrungen austauschen und darüber hinaus die Kommunikationsmöglichkeiten mit Kindern erweitern.
Es ist natürlich in der kindlichen Entwicklung, dass auch kleine Kinder manchmal sehr wütend werden können. Hierbei erfordert der Umgang mit dieser „Wut“ von uns Erwachsenen viel Verständnis und Geduld und einen langen Atem.Kindern fehlen oft die entsprechenden Worte um auszudrücken was sie empfinden. Manchmal sind sie mit sich ergebenden Situationen überfordert oder fühlen sich frustriert und drücken dies mit entsprechendem Verhalten aus. Gemeinsam wollen wir uns diese „Wut“ anschauen und Möglichkeiten im Umgang damit erarbeiten.