Sind Sie bereits als Kursleitung an der vhs Schwalm-Eder tätig? Dann finden Sie Vordrucke, Kursunterlagen und die Möglichkeit neue Kursmeldungen abzugeben nach dem Kursleitenden Login.
Döring, Karin
Mit dem SGB VIII § 8a Absatz 5 wurde der Kinderschutz in Betreuungsinstitutionen, ebenso wie in der Kindertagespflege gestärkt. Dazu haben alle KTPP eine Vereinbarung mit dem Jugendamt getroffen, durch die sie sich zum Handeln verpflichten, wenn sie Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung vermuten. Darüber hinaus muss die KTPP auch gewährleisten, dass Kinder in ihrer Tagespflegestelle keine Gewalterfahrungen erleben. Damit Jugendamt, Eltern und Außenstehende einschätzen können, in welcher Weise die KTPP diesen Kinderschutz gewährleistet, muss jede KTPP ihr eigenes Kinderschutzkonzept ausformulieren oder dieses als eigenen Punkt ihrer Konzeption anfügen. Jede KTPP sollte sich daher mit folgenden Themen auseinandersetzen, weil sie Bestandteile eines Kinderschutzkonzepts sind : · Mögliche Verursacher von Gewalt in der Tagespflege: Gewalt unter Kindern, Gewalt durch die KTPP, Gewalt im sozialen Umfeld des Kindes · Gewaltfreiheit im pädagogischen Alltag: Wo fängt Gewalt an? Wie erkenne ich Gefährdungsanzeichen und wie handele ich in einem Verdachtsfall? Wie führe ich ein Elterngespräch in einem Verdachtsfall? · Pädagogische Grundhaltung der KTPP und Reflexions- und Resilienz-Strategien für KTP, Unterstützungsstrukturen im sozialen Umfeld für Eltern und KTPP · Kinder stark machen: Kinderrechte kennen und wahren und Kinder im Alltag beteiligen Das Kinderschutzkonzept soll Aussagen zu Vorstellungen, Zielen und Maßnahmen der KTPP enthalten, die beschreiben, wie sie Kinderschutz in ihrer Tagespflegestelle konkret umsetzt. Gemeinsam wollen wir in dieser Fortbildung erste Schritte zum eigenen Kinderschutzkonzept gehen
Wie sprechen wir mit Kindern? Wie treffen wir Entscheidungen im Alltag – und wo beginnt eigentlich Adultismus, das unbewusste Ausnutzen von Macht gegenüber Kindern? In dieser Fortbildung setzen wir uns mit adultistischen Strukturen im pädagogischen Alltag auseinander und entdecken, wie wir durch bewusste Haltung und Partizipation eine respektvolle Beziehungskultur gestalten können. Die Teilnehmenden reflektieren ihre Haltung und den Umgang mit Macht, lernen Strategien für eine gleichwürdige, partizipative Begleitung von Kindern und entwickeln konkrete Ansätze für ihren Tagespflege-Alltag. Durch Austausch, Reflexion und Fallbeispiele entsteht ein geschärftes Bewusstsein für Machtverhältnisse – und neue Impulse für eine sensiblere, wertschätzende Praxis.
In dieser Einheit werden die Meilensteine der Sprachentwicklung betrachtet und anhand des Sprachentwicklungsbaums aufgezeigt, wie ein Kind Schritt für Schritt zur Sprache findet. Dabei werden die Grundlagen für einen guten Spracherwerb vermittelt und Wege aufgezeigt, wie diese im Alltag gezielt genutzt werden können. Ein besonderer Fokus liegt darauf, Sprache als Mittel zur Beziehungsbildung einzusetzen und kindliche Kommunikationsprozesse aktiv zu gestalten. Zudem reflektieren die Teilnehmenden ihre eigene Rolle als Sprachvorbild, um sich in dieser weiterzuentwickeln. Abschließend wird der Zusammenhang zwischen Sprachentwicklung und einer vertrauensvollen Erziehungspartnerschaft thematisiert.
In diesem Kurs setzen wir uns gemeinsam mit zentralen Begrifflichkeiten rund um das Thema Zwei- und Mehrsprachigkeit auseinander und schaffen so ein gemeinsames Verständnis. Wir entdecken die Besonderheiten und Entwicklungsverläufe des Zwei- und Mehrspracherwerbs und tauschen uns über Erfahrungen aus dem pädagogischen Alltag aus. Dabei erarbeiten wir, welche Voraussetzungen für einen erfolgreichen Spracherwerb in mehreren Sprachen wichtig sind und wie wir Kinder dabei gezielt unterstützen können. Zum Abschluss sammeln und erproben wir verschiedene Fördermöglichkeiten, mit denen Kinder in ihrer zwei- oder mehrsprachigen Entwicklung gestärkt und begleitet werden.
In diesem Kurs beschäftigen wir uns mit Sprech- und Sprachstörungen im Kleinkindalter und lernen, diese frühzeitig zu erkennen. Gemeinsam erarbeiten wir, wie in solchen Fällen angemessen gehandelt werden kann und welche Schritte notwendig sind, um betroffene Kinder bestmöglich zu unterstützen. Dabei geht es auch darum, wie individuelle Förderung im Alltag gelingen kann und welche Methoden und Haltungen dabei hilfreich sind. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung einer vertrauensvollen Erziehungspartnerschaft mit den Eltern – auch dann, wenn Gespräche herausfordernd werden oder Unsicherheiten bestehen.
Mit dem SGB VIII § 8a Absatz 5 wurde der Kinderschutz in Betreuungsinstitutionen, ebenso wie in der Kindertagespflege gestärkt. Dazu haben alle KTPP eine Vereinbarung mit dem Jugendamt getroffen, durch die sie sich zum Handeln verpflichten, wenn sie Anzeichen einer Kindeswohlgefährdung vermuten. Darüber hinaus muss die KTPP auch gewährleisten, dass Kinder in ihrer Tagespflegestelle keine Gewalterfahrungen erleben. Damit Jugendamt, Eltern und Außenstehende einschätzen können, in welcher Weise die KTPP diesen Kinderschutz gewährleistet, muss jede KTPP ihr eigenes Kinderschutzkonzept ausformulieren oder dieses als eigenen Punkt ihrer Konzeption anfügen. Jede KTPP sollte sich daher mit folgenden Themen auseinandersetzen, weil sie Bestandteile eines Kinderschutzkonzepts sind : · Mögliche Verursacher von Gewalt in der Tagespflege: Gewalt unter Kindern, Gewalt durch die KTPP, Gewalt im sozialen Umfeld des Kindes · Gewaltfreiheit im pädagogischen Alltag: Wo fängt Gewalt an? Wie erkenne ich Gefährdungsanzeichen und wie handele ich in einem Verdachtsfall? Wie führe ich ein Elterngespräch in einem Verdachtsfall? · Pädagogische Grundhaltung der KTPP und Reflexions- und Resilienz-Strategien für KTP, Unterstützungsstrukturen im sozialen Umfeld für Eltern und KTPP · Kinder stark machen: Kinderrechte kennen und wahren und Kinder im Alltag beteiligen Das Kinderschutzkonzept soll Aussagen zu Vorstellungen, Zielen und Maßnahmen der KTPP enthalten, die beschreiben, wie sie Kinderschutz in ihrer Tagespflegestelle konkret umsetzt. Gemeinsam wollen wir in dieser Fortbildung erste Schritte zum eigenen Kinderschutzkonzept gehen
Gelebte Erziehungs- und Bildungspartnerschaft ist die Grundlage für eine vertrauensvolle und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Tagespflegepersonen und Eltern. Sie betont die gemeinsame Verantwortung für die Erziehung und Bildung des Kindes und lebt von offener Kommunikation und einem respektvollen Dialog. In diesem Kurs setzen wir uns mit der Vielfalt heutiger Lebens- und Familienformen auseinander und rücken dabei das Wohl des Kindes als gemeinsames Ziel in den Mittelpunkt. Wir betrachten verschiedene Möglichkeiten, wie eine gelungene Bildungs- und Erziehungspartnerschaft gestaltet werden kann, und beleuchten die unterschiedlichen Perspektiven von Tagespflegepersonen, Eltern und Kindern. Anhand konkreter Fallbeispiele reflektieren wir, was eine gute Zusammenarbeit ausmacht und welche Faktoren zu Missverständnissen oder Konflikten führen können, um daraus praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln.