Frank Martin Neupärtl, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises
Liebe Besucherin, lieber Besucher unserer Internetseiten,
nie zuvor in der Geschichte standen uns Menschen so viele Möglichkeiten zur Verfügung, um mitein- ander in Kontakt zu treten. Vor gar nicht so langer Zeit noch musste man jemanden persönlich aufsuchen, um ins Gespräch zu kommen.
Heute reichen ein paar Klicks auf Tasten oder Touchscreens, und schon sind wir mit Menschen rund um den Erdball verbunden - live und mit bewegten Bildern. Faszinierend, welche Möglichkeiten uns die Technik da eröffnet.
„Dass wir miteinander reden können, macht uns zu Menschen.“
Karl Jaspers, dt. Psychiater und Philosoph
Hat aber diese rasante Entwicklung die Qualität unserer Kommunikation verbessert? Sind unsere Gespräche tiefer, ist unser Informationsaustausch nachhaltiger geworden? Führt unsere ständige Erreichbarkeit tatsächlich dazu, dass wir mehr wissen und besser entscheiden können?
Es mehren sich die kritischen Stimmen derer, die das Gegenteil feststellen: Je mehr Kommunikationswege uns offen stehen, je vernetzter wir sind, desto beliebiger und oberflächlicher werden unsere Kontakte und umso größer die Gefahr, dass die wirklich wichtigen Botschaften untergehen.
„Ein gutes Gespräch ist ein Kompromiss zwischen Reden und Zuhören.“
Ernst Jünger, dt. Schriftsteller und Philosoph
Wo kann man lernen, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden? Welche Filter kann – ja muss ich einsetzen, um in der täglichen Informationsflut nicht unterzugehen? Und lässt sich diese Kompromissbereitschaft trainieren, ohne die nach der Erkenntnis Ernst Jüngers die Kommunikation unter Menschen nicht gelingen kann?
Aktives Zuhören gewinnt angesichts der allgegenwärtigen Geschwätzigkeit eine entscheidende Bedeutung: Erst die Auswahl und Filterung der Quelle, auf die man sich einlassen will, schafft die Voraussetzungen für volle Zuwendung, Aufmerksamkeit und ehrliches Anteilnehmen.
„Man kann gar nicht so viel abschalten, wie man sehen möchte.“
Dieter Hildebrandt, dt. Kabarettist
Ein weiterer Aspekt ist das Zuhören nach innen: Wer gelernt hat, auf seinen Körper zu hören, der nimmt auch Warnsignale wahr und ist in der Lage, rechtzeitig einmal abzuschalten. Regelmäßiges Offline-Gehen beugt nicht nur drohender Burnout-Gefahr vor, es schafft vor allem die Freiräume, ohne die ein achtsames Miteinander, und damit ein glückliches, erfülltes Leben nicht möglich ist.
Mit dem vorliegenden Kursprogramm gibt Ihnen unser vhs-Team Werkzeuge an die Hand, die dabei helfen können, dass die Kommunikation mit anderen Menschen und auch mit Ihrem eigenen Körper gelingt. Haben Sie Mut, Entscheidungen zu treffen (auch dafür hat die vhs ein nützliches Kursange- bot) und schalten Sie um auf Bildung, denn:
den Kurs bestimmen Sie!
Zertifizierte Qualität
in der Erwachsenenbildung = Volkshochschule